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Varizenoperation

Miniphlebektomie

In örtlicher Betäubung können über kleine Hautschnitte und mit Hilfe von speziellen Häkchen Seitenäste von Krampfadern entfernt werden. Diese Methode bietet sich als Alternative zur Verödung an.

Radikaloperation

Die Radikaloperation besteht klassisch aus 4 Schritten: Crossektomie, Perforansligatur, Stripping sowie Phlebektomie

Crossektomie

Sie bezeichnet die Unterbindung von Seitenästen, welche in der Leiste in den körpernahen Teil der großen Rosenvene (Vena saphena magna, welche unter der Haut an der Beininnenseite vom Knöchel bis in die Leiste verläuft) einmünden. Der Begriff ‚Crosse‘ kommt aus dem Französischen und bedeutet Krummstab bzw. Hirtenstab. Er verweist auf den Verlauf der großen Rosenvene, der dem gebogenen Hirtenstab ähnelt.

Perforansligatur

Zwischen dem oberflächlichen Venensystem und den tiefen Venen bestehen Verbindungsvenen, welche die Bindegewebsschicht durchbohren (perforieren). Wird im Ultraschall ein krankhafter Rückfluss nachgewiesen, müssen die Verbindungsvenen unterbunden werden.

Stripping und Phlebektomie

Mittels einer Sonde wird die große oder kleine Rosenvene über kleine Hautschnitte gänzlich entfernt –‚gestrippt‘. Die Radikaloperation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Diese Methode wird bei Personen in Betracht gezogen, die an ausgeprägten Krampfadern leiden und für welche die Behandlung der Beschwerden gegenüber dem kosmetischen Ergebnis Vorrang hat. Der Vorteil dieser Operation besteht darin, dass die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens der Krampfadern nach derzeitigem Stand der Wissenschaft am niedrigsten ist. Hierbei kann die Phlebektomie (Entfernung der kleinen Seitenäste) mittels kleiner Hautschnitte auch unterbleiben – die Seitenäste können separat verödet werden.