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Schlagadererkrankungen

Schlagadererkrankungen sind nach derzeitigem Stand der Wissenschaft durch einen Entzündungsprozess in der Schlagaderwand verursacht. Der Entzündungsprozess führt zu einer Degeneration und damit letztlich zu einer Verkalkung des Gefäßes, medizinisch als Arteriosklerose bezeichnet. Neben Nikotin sind als Risikofaktor ein erhöhter Cholesterinspiegel und Diabetes mellitus gesichert. Schlagadern können eine erweiternde (dilatative) Form der Arteriosklerose entwickeln. Diese dilatative Form wird Aneurysmsaerkrankung bezeichnet und betrifft ungefähr fünf Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre. Häufiger ist allerdings die verengende Form der Arteriosklerose. Gefäßverengungen können prinzipiell an jeder Schlagader auftreten. Bevorzugt sind die Herzkranzgefäße (Coronarien), Halsschalgadern (Carotiden) und Beinschlagadern. Bei den Beinschlagadern führen Gefäßverengungen zu Beschwerden, welche im Volksmund als „Raucherbein“ und Schaufensterkrankheit bezeichnet werden.